STRAFJURIST, bundesweite Strafverteidigung
13 November 2009
Geht der Umgang mit dem Tod von Robert Enke noch peinlicher?
Der Mitarbeiter der MoPo, der genau diese Plazierung genau dieser Werbung zu verantworten hat, sollte seine eigene Qualifikation auf den Prüfstand stellen lassen.
STRAFJURIST, bundesweite Strafverteidigung
STRAFJURIST, bundesweite Strafverteidigung
12 November 2009
11 November 2009
Der neue Mitarbeiter
Den Herrn Unterzeichner werde ich bei meinem nächsten Termin in dem Amtsgericht mal aufsuchen.
DEIN RECHT IST MEIN JOB
DEIN RECHT IST MEIN JOB
STRAFJURIST, bundesweite Strafverteidigung
Die Gunst der Stunde
Ich bin immer wieder begeistert, wenn die Sitzungsvertreter der Staatsanwaltschaft nicht die Sachbearbeiter sind und keine vollständige Akte haben. Wenn dann noch das Gericht in der zuvor anberaumten Sache deutlich überzogen hat und unter Zeitdruck steht, kann man als Verteidiger eigentlich alles erreichen.
Man muss diese Chance nur erkennen und nutzen, der Mandant wird es danken. Der Mandant heute konnte es beinahe nicht fassen, was so alles möglich ist, wenn man solche Konstellation für ihn ausnutzt.
STRAFJURIST, bundesweite Strafverteidigung
Selenz: Schweinegrippe - Pandemie?
Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Selenz zur Schweinegrippe:
Schweinegrippe – Pandemie?
Die Informationen zur Schweinegrippe werden von Tag zu Tag mysterioeser. Und das nicht nur fuer uns Laien. Von den derzeit 11 angeblichen Grippe-Toten in Deutschland hatten mindestens 9 erhebliche bis toedliche Vorerkrankungen.
Ist die Impfung gegen Schweinegrippe also so etwas wie eine Versicherung gegen Lawinenschaeden an Nord- und Ostsee? Wie gefaehrlich ist diese Grippe im Vergleich zu anderen Krankheiten? Was sagen Fachleute zum Gefaehrdungspotential?
Dazu ein interessantes Zitat aus der mexikanischen Tageszeitung "La Jornada":
"Mexikanische Gedanken zur Schweinegrippe - Pandemie der Profitg(e)ier?
Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Menschen an der Malaria, die ganz einfach durch ein Moskitonetz geschuetzt werden koennten. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.
Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Maedchen und Jungen an Durchfall-Erkrankungen, die mit einer isotonischen Salzloesung im Wert von ca. 25 Cent behandelt werden koennten. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.
Die Masern, Lungenentzuendungen und andere, mit relativ preiswerten Impfstoffen heilbare Krankheiten rufen jedes Jahr bei fast 10 Mio. Menschen den Tod hervor. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.
Aber als vor einigen Jahren die famose "Vogelgrippe" ausbrach, ueberfluteten uns die globalen Informationssysteme mit Nachrichten. Mengen an Tinte wurden verbraucht und beaengstigende Alarmsignale
ausgegeben. Eine Epidemie, die gefaehrlichste von allen! Eine Pandemie!
Die Rede von der schrecklichen Krankheit der Huehner ging um den Globus. Und trotz alledem, die Vogelgrippe hatte weltweit "nur" 250 Menschen zu beklagen. 250 Menschen in zehn Jahren, das ist ein Mittel von 25 Menschen pro Jahr.
Die normale Grippe toetet jaehrlich weltweit ca. 500.000 Menschen. Eine halbe Million gegen 25.
Einen Moment mal. Warum wird ein solcher Rummel um die Vogelgrippe veranstaltet?"
(Ende des Zitats)
Eine moegliche Antwort gab der Chefarzt am Helios-Klinikum Berlin-Buch. Seine Antwort ist nachzulesen im Berliner Tagesspiegel vom 1. November 2009. Der Artikel ist - Tagesspiegel-like - objektiv, ausgewogenen und frei von Verschwoerungstheorien:
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite-Schweinegrippe%3Bart705,2938086
"Warum aber mobilisieren dann die WHO und mit ihr mehr als 100 Regierungen fuer eine teure, globale Massenimpfung? Warum wurde die Verbreitung einer neuen Influenza-Variante, die bisher nicht mal ein Zehntel jener toedlichen Erkrankungen verursacht, die auf das Konto der ganz normalen Wintergrippe
gehen, zur gefaehrlichen „Pandemie“ erklaert? Handelt es sich am Ende gar um eine „Inszenierung, mit der
die Pharmakonzerne schlichtweg Geld verdienen wollen“, wie Wolf-Dieter Ludwig, Chefarzt im Helios-Klinikum Berlin-Buch und Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Aerzteschaft,
beklagt?...
...Zugleich tue sich ein weiteres Risiko auf, das nicht minder gross sei, warnt auch Wolf-Dieter Ludwig, der Leiter der unabhaengigen Arzneimittelkommission: „Wer bei harmlosen Infektionskrankheiten Panik“ verbreite, verliere „seine Glaubwuerdigkeit“ und laufe so „Gefahr, dass sinnvolle Empfehlungen im wirklichen Ernstfall nicht mehr beachtet werden“.
Anders ausgedrueckt: Auch ein Fehlalarm kann toedliche Folgen haben."
(Ende des Zitats)
Peine, den 09. November 2009 Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Selenz
Schweinegrippe – Pandemie?
Die Informationen zur Schweinegrippe werden von Tag zu Tag mysterioeser. Und das nicht nur fuer uns Laien. Von den derzeit 11 angeblichen Grippe-Toten in Deutschland hatten mindestens 9 erhebliche bis toedliche Vorerkrankungen.
Ist die Impfung gegen Schweinegrippe also so etwas wie eine Versicherung gegen Lawinenschaeden an Nord- und Ostsee? Wie gefaehrlich ist diese Grippe im Vergleich zu anderen Krankheiten? Was sagen Fachleute zum Gefaehrdungspotential?
Dazu ein interessantes Zitat aus der mexikanischen Tageszeitung "La Jornada":
"Mexikanische Gedanken zur Schweinegrippe - Pandemie der Profitg(e)ier?
Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Menschen an der Malaria, die ganz einfach durch ein Moskitonetz geschuetzt werden koennten. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.
Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Maedchen und Jungen an Durchfall-Erkrankungen, die mit einer isotonischen Salzloesung im Wert von ca. 25 Cent behandelt werden koennten. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.
Die Masern, Lungenentzuendungen und andere, mit relativ preiswerten Impfstoffen heilbare Krankheiten rufen jedes Jahr bei fast 10 Mio. Menschen den Tod hervor. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.
Aber als vor einigen Jahren die famose "Vogelgrippe" ausbrach, ueberfluteten uns die globalen Informationssysteme mit Nachrichten. Mengen an Tinte wurden verbraucht und beaengstigende Alarmsignale
ausgegeben. Eine Epidemie, die gefaehrlichste von allen! Eine Pandemie!
Die Rede von der schrecklichen Krankheit der Huehner ging um den Globus. Und trotz alledem, die Vogelgrippe hatte weltweit "nur" 250 Menschen zu beklagen. 250 Menschen in zehn Jahren, das ist ein Mittel von 25 Menschen pro Jahr.
Die normale Grippe toetet jaehrlich weltweit ca. 500.000 Menschen. Eine halbe Million gegen 25.
Einen Moment mal. Warum wird ein solcher Rummel um die Vogelgrippe veranstaltet?"
(Ende des Zitats)
Eine moegliche Antwort gab der Chefarzt am Helios-Klinikum Berlin-Buch. Seine Antwort ist nachzulesen im Berliner Tagesspiegel vom 1. November 2009. Der Artikel ist - Tagesspiegel-like - objektiv, ausgewogenen und frei von Verschwoerungstheorien:
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite-Schweinegrippe%3Bart705,2938086
"Warum aber mobilisieren dann die WHO und mit ihr mehr als 100 Regierungen fuer eine teure, globale Massenimpfung? Warum wurde die Verbreitung einer neuen Influenza-Variante, die bisher nicht mal ein Zehntel jener toedlichen Erkrankungen verursacht, die auf das Konto der ganz normalen Wintergrippe
gehen, zur gefaehrlichen „Pandemie“ erklaert? Handelt es sich am Ende gar um eine „Inszenierung, mit der
die Pharmakonzerne schlichtweg Geld verdienen wollen“, wie Wolf-Dieter Ludwig, Chefarzt im Helios-Klinikum Berlin-Buch und Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Aerzteschaft,
beklagt?...
...Zugleich tue sich ein weiteres Risiko auf, das nicht minder gross sei, warnt auch Wolf-Dieter Ludwig, der Leiter der unabhaengigen Arzneimittelkommission: „Wer bei harmlosen Infektionskrankheiten Panik“ verbreite, verliere „seine Glaubwuerdigkeit“ und laufe so „Gefahr, dass sinnvolle Empfehlungen im wirklichen Ernstfall nicht mehr beachtet werden“.
Anders ausgedrueckt: Auch ein Fehlalarm kann toedliche Folgen haben."
(Ende des Zitats)
Peine, den 09. November 2009 Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Selenz
DEIN RECHT IST MEIN JOB
STRAFJURIST, bundesweite Strafverteidigung
10 November 2009
Nichts weiter als Klacken
Eine Wirtschaftsstrafkammer, zwei Staatsanwälte, zwei Verteidiger, ein Beamter eines Landeskriminalamtes und weitere Beteiligte sitzen nun seit etwa 15 Minuten mit open end vor einer Leinwand und schauen die Aufzeichnung einer Haftprüfung an, bei der alle beteiligten Personen schweigen und darauf warten, dass die Protokolldame das Protokoll korrigiert.
Das, was man hört, ist hin und wieder das Klacken einer Tastatur. Hoffentlich bleiben alle wach.
STRAFJURIST, bundesweite Strafverteidigung
09 November 2009
Krähen über dem Amtsgericht
Schon witzig, wie die Herrschaften zusammenhalten, wenn es darum geht, einem Kollegen zu bestätigen, dass die Besorgnis der Befangenheit natürlich völliger Quatsch ist.
Gut, dass man angeblich juristisch ausgebildete Entscheidungsträger nicht zwingend ernst nehmen muss, wenn sie ausführen, dass der Angeklagte als Organ der Rechtspflege seine Sprache zu zügeln hat.
Aber selbst wenn der über den Befangenheitsantrag nachdenkende Richter nicht den Angeklagten sondern den Verteidiger meint, der seiner Kollegin Frechheiten und Unverschämtheiten bescheinigt hat, dann hat er auch nicht verstanden, dass es einen feinen Unterschied gibt zwischen Organen der Rechtspflege und unabhängigen Organen der Rechtspflege. Aber manche geben frühzeitig zu erkennen, dass sie es nie lernen können.
STRAFJURIST, bundesweite Strafverteidigung
Es gibt sie noch
Tatsächlich, auch das gibt es noch, eine Richterin, die dem mehrfach einschlägig vorbestraften und unter Bewährung stehenden Angeklagten mehr glaubt, als den Zeugen, die mit dem Opfer befreundet sind und alle irgendwie eine auffällig übereinstimmende Geschichte erzählen.
Hut ab davor, aber auffällig, dass oft die fair sind, die erkennbar keine Karriere mehr machen wollen.
DEIN RECHT IST MEIN JOB
Hut ab davor, aber auffällig, dass oft die fair sind, die erkennbar keine Karriere mehr machen wollen.
DEIN RECHT IST MEIN JOB
STRAFJURIST, bundesweite Strafverteidigung
07 November 2009
Der Mandant wird sich freuen
Und nun zum Feierabend noch eine erfreuliche e-Mail an einem Mandanten, dass ein Staatsanwalt auf die Anregung, ein Verfahren nach § 153a StPO einzustellen, nicht mit Widerwillen und Abneigung reagiert, sondern mit einem ausführlich begründeten Einstellungsvorschlag an das Gericht, das schon Hauptverhandlungstermin anberaumt hatte.
Es geht auch so, es ist nicht immer nur falsch, was Verteidiger anregen.
STRAFJURIST, bundesweite Strafverteidigung
Die Samstags-Überraschung bei der Post
Wenn ich am Samstag vor diesem Fach unter Fächern stehe, hoffe ich immer ein wenig, dass ich nichts finde, was Arbeitszeit kostet. Klappt selten.
Das unterscheidet viele Anwälte von Staatsdienern. Die bekommen 4 1/2 Tage in der Woche ihre Post vorgelegt, wir holen sie am 6. Tag der Woche auch noch selbst ab, obwohl wir auch am Freitagnachmittag noch fleißig waren.
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Das unterscheidet viele Anwälte von Staatsdienern. Die bekommen 4 1/2 Tage in der Woche ihre Post vorgelegt, wir holen sie am 6. Tag der Woche auch noch selbst ab, obwohl wir auch am Freitagnachmittag noch fleißig waren.
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Braunschweiger Tanzdeppen
Ganz Deutschland wird sie heute sehen, die Freunde der Wetten. Wetten?!
Oh Gott, hoffentlich wird der Schalk nicht zu schal.
Und hier werden all die freudig Errgeten sein, die eine Sekunde im Fernsehen gesehen werden wollen.
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Oh Gott, hoffentlich wird der Schalk nicht zu schal.
Und hier werden all die freudig Errgeten sein, die eine Sekunde im Fernsehen gesehen werden wollen.
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Rammstein "Pussy" auf dem Index
"Zensursula" hat wieder zugeschlagen. Heise fragt nicht ganz zu Unrecht, ob Frau Ministerin sonst nichts zu zun hat. Das neue Album von "Rammstein" mit dem niedlichen Namen "Liebe ist für alle da" hat es ihr angetan.
Ich freue mich für die Rammsteine, eine so gute Werbekampgane für ein neues Album hätte auch die beste Werbefirma nicht erfinden können.
"Pussy" von "Rammstein" und das neue Album auf dem Index, schnell kaufen, das lohnt sich bestimmt!
STRAFJURIST, bundesweite Strafverteidigung
06 November 2009
Sie suchen das Amtsgericht Oschersleben ?
So sieht es aus:
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Unheimliche Welt
Auf dem Weg zu einem Amtsgericht in Sachsen-Anhalt kam ich mir hier in der Landschaft vor wie auf einem anderen Planeten.
STRAFJURIST, bundesweite Strafverteidigung
05 November 2009
Überraschung
Weder die Vorsitzende der Wirtschaftsstrafkammer noch wir Verteidiger hatten bisher realisiert, dass von der Haftrichtervernehmung eines wichtigen Zeugen eine Videoaufzeichnung gemacht wurde.
Ein Polizeibeamter des Landeskriminalamtes hat nun darauf hingewiesen. Alle sind einig, die Aufzeichnungen in Augenschein zu nehmen. Irgendwie grinst der LKA-Beamte ein wenig schelmisch.
Jetzt weiß ich warum: Aufzeichnungsdauer: 8 Stunden. Jetzt fehlt nur Cola und Popcorn.
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