04 Juni 2007

VIVA-Moderator Joachim Deutschland prügelt auf seine Fans ein

Ich bin ein A ... loch“ und „Ich tue was ich will“! Verse aus einem Song von Rocksänger Joachim Deutschland (27, „Marie“).

Bei seinem Auftritt in Quedlinburg (Sachsen-Anhalt, 22 000 Einwohner) am Wochenende machte der Musiker und VIVA-Star („Shibuya“) seinen Texten alle Ehre, verprügelte zwei Zuschauer. Die Folgen: eine geprellte Niere, ein verletztes Auge – und zwei Strafanzeigen gegen den Münchener.

Quelle: t-online

Wer seine Texte so lebt, ist sicher auch Realist genug, mit den Konsequenzen und der Strafjustiz umzugehen. VIVA sollte sich natürlich auch Gedanken darüber machen, ob es dem eigenen Ruf zuträglich ist, mit solchen Mitarbeitern in der Öffentlichkeit zu stehen. Und die restlichen Fans, wenn es denn noch solche geben sollte, müssten überlegen, ob man solche "Vorbilder" weiter unterstützen muss.

Wer solche Künstler hat, darf um seine Kultur berechtigt bangen.

Weitere sich häufende Kritik an Polizeieinsatz in Rostock

Mehr als 70 000 Menschen beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter an den Protesten, die Polizei sprach von knapp 30 000 Demonstranten. Gestern blieb es in Rostock ruhig. "Wasserwerfer und Steine bringen nichts ins Reine": Mit solchen Plakaten warben die Veranstalter für friedlichen Protest.

Der Braunschweiger Arzt Dr. Helmut Käss war auch Augenzeuge: "Leider hat sich die Polizei nicht besonders geschickt verhalten", berichtete er unserer Zeitung. Anstatt den "Schwarzen Block" passiv unter Kontrolle zu halten und den Rest locker zu kontrollieren, habe es ein beeindruckendes Polizeiaufgebot für Bagatellen gegeben.

Quelle. newsclick.de

Scharfe Kritik am Vorgehen der Polizeiführung Kavala in Rostock

Der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft GdP, Konrad Freiberg, übte im NDR Nordmagazin scharfe Kritik am Vorgehen der Polizeiführung Kavala in Rostock. "Dieser Einsatz ist schiefgegangen, das muss man ganz deutlich sagen", erklärte er. Die Polizei habe mitangesehen, wie Täter ihre Rucksäcke mit Steinen gefüllt hätten, und habe sie dann nicht eng begleitet. Zudem seien die Demonstrationsrouten falsch ausgewählt worden. Die Kritik an der Einsatzführung seitens Kavala sei von vielen Kollegen geäußert worden, sagte Freiberg. Es habe auch Schwierigkeiten in der polizeiinternen Kommunikation gegeben. Freiberg warb um Verständnis für polizeiliche Maßnahmen in den kommenden Tagen. "Wir dürfen Gewalt nicht dulden oder mitanschauen", sagte er dem NDR Nordmagazin.
Quelle: ndr

Die Auswahl der falschen Einsatzleiter sollte auch zu Konsequenzen in der Führungsebene führen.

"My Way" von Frank Sinatra kann tödlich sein

Weil er beim Karaokesingen nicht den richtigen Ton traf, ist ein Mann auf den Philippinen erschossen worden.

Der 29-jährige Romy Baligula hatte in einer Bar in der Stadt San Mateo sein Lied zur Hälfte gesungen, als ihm der Wachmann Robilito Ortega zurief, er singe falsch, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Als Baligula nicht reagierte, zog der 43-jährige Wachmann seine Pistole und schoss dem Arbeitslosen in die Brust. Der Mann sei auf der Stelle tot gewesen. Der Schütze sei umgehend von einem anwesenden Polizisten festgenommen worden.

In philippinischen Karaokebars kommt es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Der Klassiker „My Way“ von Frank Sinatra wurde in vielen Bars aus dem Programm genommen, weil das Lied - falsch gesungen - als Hauptauslöser für zum Teil tödliche Gewalt ausgemacht wurde.
Quelle: sueddeutsche

Wenn ich an meinen Hochzeitstanz vor bald 20 Jahren denke, muss ich froh sein, dass ich noch lebe.

Paris Hilton unmittelbar vor dem Knasteinzug

Die Uhr tickt: Bis spätestens Dienstag um Mitternacht muss Paris Hilton sich im Frauengefängnis im kalifornischen Lynwood melden.

Allerdings wäre Paris Hilton nicht Paris Hilton, wenn sie diese Schande nicht für PR-Zwecke nutzen würde. Das Party-Girl hat nach Angaben der BILD-Zeitung ein ganzes Team von Haarstylisten und Beautyexperten für Montag zu sich bestellt. Schließlich muss sie im Blitzlichtgewitter möglichst schick aussehen – mit der Bibel unterm Arm will Hilton theatralisch einmarschieren und ihren neuen Zellgenossinen gleich einmal zeigen, wo der Hammer hängt.
Quelle: magazine.web.de

Man wird es ihr denkbar leicht machen.

03 Juni 2007

Bayreuth: Bewährung für Vergewaltiger einer 16-Jährigen

Wegen Vergewaltigung und Körperverletzung hat das Landgericht in Bayreuth einen 47-jährigen Mann aus dem Landkreis Kulmbach zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der arbeitslose Angeklagte ein damals 16-jähriges Mädchen nach einem Dartturnier zum Sex gezwungen hatte.

Der Prozess hatte am zweiten Verhandlungstag eine überraschende Wende genommen, da der Angeklagte kurz vor Abschluss der Beweisaufnahme die letzte Gelegenheit dazu nutzte, ein vollumfängliches Geständnis abzulegen. Damit habe der Mann gerade noch die Kurve bekommen, sagte der vorsitzende Richter Michael Eckstein später in der Urteilsbegründung. Ohne Geständnis hätte es keine Bewährungsstrafe gegeben, machte der Richter klar.

Als entscheidende Pluspunkte wertete das Gericht auch, dass der Angeklagte bislang ein weitgehend straffreies Leben geführt hatte und der Mann aufgrund vorhergehenden Alkoholgenusses enthemmt gewesen sei. Richter Eckstein nannte die Tat aber dennoch eine „einzige Sauerei“, denn das Opfer habe sich schon aufgrund der körperlichen Überlegenheit des Mannes gar nicht wehren können.
Quelle: frankenpost

Respekt der Verteidigung, der es gelungen ist, ein so spätes Geständnis noch so wirkungsvoll zu präsentieren.

Messerstich ins Herz auf den Kanaren

Unfassbar: Ein deutscher Urlauber ist auf der spanischen Ferieninsel Gran Canaria von einem Unbekannten erstochen worden. Das Tatmotiv ist völlig unklar.

Wie die Zeitung "Canarias7" am Sonntag berichtete, war der 44-Jährige am Vortag bei Morgengrauen auf einer Straße der Touristenhochburg Playa del Inglés im Süden der kanarischen Insel mit Herz- und Atemstillstand gefunden worden. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.

Der Mann war durch einen Messerstich ins Herz tödlich verletzt worden. Es galt als unwahrscheinlich, dass der Deutsche einem Raubüberfall zum Opfer fiel. In der Kleidung des Toten sei Bargeld gefunden worden, schrieb das Blatt.

Der Tourist hatte in der Nacht zum Samstag einen Kneipenbummel unternommen, bei dem er möglicherweise seinen Mörder kennen lernte. Das Verbrechen ereignete sich in unmittelbarer Nähe des Hotels, in dem der 44-Jährige wohnte. Die Tatwaffe wurde nicht gefunden.

Quelle: express

Ein abruptes Urlaubsende, dass nach den neuesten Stand der Ermittlungen weiterhin völlig im Dunkeln liegen soll.

Heimtücke-Mord an einem Schlafenden

Wann bei Tötung eines Schlafenden ein Heimtücke-Mord vorliegt, hängt nach dem vierten Strafsenat des Bundesgerichtshofes davon ab, ob das Opfer seine Arglosigkeit mit in den Schlaf genommen hat und ob der Täter genau diese Arg- und Wehrlosigkeit ausnutzen wollte und nicht nur die durch den Schlaf bedingte Wehrlosigkeit.

BUNDESGERICHTSHOF
IM NAMEN DES VOLKES
Urteil
4 StR 11/07
vom
10. Mai 2007

a)Der vom Landgericht gezogene Schluss, Tomasz H. sei arglos gewesen, als er (wieder) einschlief, ist durch die bisherigen Feststellungen nicht rechtsfehlerfrei belegt; denn mit den Besonderheiten des Falles setzt sich das Schwurgericht nicht auseinander: Der Angeklagte hatte, bevor er den Tötungsvorsatz fasste, mit der späteren Tatwaffe einen Warnschuss abgegeben. Es bleibt nach den Feststellungen offen, warum H. nach dem Schuss möglicherweise nur “kurz“ aufwachte und er sofort wieder einschlief. Beruhte dies darauf, dass er infolge Übermüdung und Alkoholisierung vom Schlaf übermannt worden war, so könnte das seiner Arglosigkeit entgegenstehen; denn dann hätte er möglicherweise nur sein körperliches Unvermögen zur Abwehr eines Angriffs, nicht aber seine Arglosigkeit mit in den Schlaf genommen.

b) Zum subjektiven Tatbestand einer “heimtückisch“ begangenen Tötung gehört, dass der Täter die Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers bewusst zur Tat ausnutzt (vgl. BGHSt 50, 16, 28; BGH NStZ 2005, 688, 689). Die Überzeugung des Landgerichts, dass der Angeklagte dies getan hat, ist durch die bisherigen Feststellungen ebenfalls nicht rechtsfehlerfrei belegt. Nicht fernliegend ist nämlich, dass der Angeklagte lediglich die durch den Schlaf bewirkte Wehrlosigkeit des Tatopfers ausnutzen wollte (vgl. UA 19, 54: Ausnutzen der Hilflosigkeit). Das reichte aber zur Verurteilung wegen Heimtücke-Mordes nicht aus (vgl. BGHSt 19, 321; 32, 382, 388). Auch insofern bedarf es weiterer Feststellungen.

02 Juni 2007

Bananenstadt Leipzig

Brisante Erkenntnisse des sächsischen Verfassungsschutzes: Im Leipziger Rathaus sollen tschechische Prostituierte regelmäßig ihrer Arbeit nachgegangen sein. Belastet werden auch zwei bundesweit bekannte Politiker. Nach Informationen des SPIEGEL erklärt eine Quelle des Landesverfassungsschutzes, dass bis zu neun Prostituierte über spezielle Zuhälter angeheuert und diskret ins Gebäude gebracht wurden. Belastet werden auch zwei bundesweit bekannte Politiker, denen unterstellt wird, sie hätten sich mehrfach in Leipziger Diensträumen mit den Damen getroffen. Nach den Erkenntnissen des Geheimdienstes sollen drei unabhängige Quellen mehrere Staatsanwälte, Richter und hochrangige Polizeibeamte belastet haben. Weiterhin gibt es Hinweise, dass Teile der Leipziger Stadtverwaltung der Halbwelt bei ihren Geschäften weit entgegengekommen sein könnten.
Quelle: spiegel

Da ist wohl eine städtische Innenreinigung notwendig.

Wie verhalte ich mich, wenn die Polizei vor der Tür steht (III)

Bei einer Durchsuchung können Sie verhindern, dass die Polizei gefundene oder herausgegebene Unterlagen durchliest. Unten bitte die PLAY-Taste anklicken.

Missglückter Zahnarztbesuch

In der Nacht zum Freitag hat ein Anwohner in Mönchengladbach die Polizei alarmiert, weil er in einem Mehrfamilienhaus Lichtblitze und seltsame Geräusche vernommen hatte. Die Besatzung von fünf Streifenwagen schlich daraufhin in den dritten Stock des Gebäudes, wo sie hinter der Tür einer Zahnarztpraxis Bohrgeräusche vernahm.

Statt eines vermuteten Einbrechers, der sich am Geldschrank zu schaffen macht, überraschten die Beamten jedoch nur den Zahnarzt, der infolge seines Notdienstes einen Patienten behandelte.

Quelle: wdr

Man kann sich halt an dieses Geräusch wirklich nicht gewöhnen.


01 Juni 2007

Weitere Eigenempfehlung der Türkei für den EU-Beitritt

Eine Debatte über die Direktwahl des türkischen Präsidenten artete aus, Abgeordnete von Regierung und Opposition gingen auf einander los. Aus Geschubse und Gezerre wurde eine Prügelei. Eine kritische Bemerkung der Opposition über Präsident Sezer hatte das Handgemenge ausgelöst. Wie bei einer Schulhofprügelei: weitere Politiker kamen dazu und machten mit. Die Debatte wurde unterbrochen, bis wieder Ruhe einkehrte.
Quelle: welt

Im wahrsten Sinne des Wortes ohne Worte, dafür aber mit Fäusten. Muss man sich im Europäischen Parlament nicht vorstellen.

Zuschauerbetrug auch bei Germany´s Next Topmodel ?

Barbara hat sich überhaupt nicht bei der Show beworben! Barbara, die hübsche und schlaue rothaarige Gewinnerin wollte eigentlich gar nicht mit machen, eigentlich gar nicht wirklich „Germany’s Next Topmodel“ werden. Ein Scout der Modelagentur, mit der sie jetzt einen Vertrag hat, hatte die 20-Jährige bei den Vorbereitungen zur Sendung entdeckt und angesprochen. In einem Einkaufszentrum, also quasi auf der Straße.
Quelle: welt

Und schon in der ersten Sendung mit der späteren Siegerin soll ein ziemlich deutlicher Wink auf die Dame mit den roten Haaren erfolgt sein.

Stand die Siegerin schon fest?

Schalke 04 - Thon bewirft Assauer mit Biergläsern

Auf dem Oktoberfest oder anderen Volksabfüllungsveranstaltungen kommt es immer wieder vor, die Polizei leitet dann Verfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ein. Wenn auf Schalke kein Fußball gespielt wird und der Meisterfrust tief sitzt, kann es auch vorkommen, dass man sich dort mit Biergläsern bewirft:
Die beiden werden keine Freunde mehr: Nachdem Ex-Manager Rudi Assauer auf einer Feier das Versöhnungsangebot des Aufsichtsratsmitglieds Olaf Thon ausgeschlagen hatte, warf der frühere Kapitän mit Bier- und Weingläsern. "Ich werde mich mit Olaf niemals vertragen - niemals!", ließ Assauer wissen. Mit der „Eurofighter-Party“ vor elf Tagen, am zehnten Jahrestag des Uefa-Cup-Siegs gegen Inter Mailand, wollte Fußball-Bundesligist Schalke 04 die guten, alten Zeiten wieder aufleben lassen. Doch in den frühen Morgenstunden verlor der damalige Kapitän der Mannschaft, Olaf Thon, die Contenance. „Gegen drei Uhr war Olaf sehr betrunken, ist völlig ausgeflippt. Er hat mit Gläsern auf mich geworfen“, berichtete Ex-Manager Rudi Assauer der „Bild“-Zeitung. Nach Augenzeugenberichten warf Thon fünf Wein- und Biergläser.

Quelle: welt

Heisse Hure mit heisser Rache - Internetpranger für nicht erschienene Freier

Die belgische Prostituierte «Hotmarijke» («heisse Marie») veröffentlicht die Telefonnummern von Kunden, die nicht zum vereinbarten Termin erscheinen.


Die Sex-Workerin, die auch als Domina arbeitet, springt rabiat mit Kunden um, die sie versetzt haben, und veröffenltlicht deren Namen und Telefonnummer.

«Im Mai vorigen Jahres erschienen an mehreren Tagen nacheinander vier, fünf Kunden nicht. Zusammen mit meinem Mann habe ich mich darauf entschieden, auf meiner Seite einen Link zu platzieren, der auf ein Excel-Sheet mit allen schlechten Kunden verweist», erzählt «Hotmarijke» in einem Interview mit der belgischen Zeitung «Gazet van Antwerpen».
Zur Zeit umfasst die Liste rund 150 Namen. «Viele Namen sind natürlich Fake-Namen. Kunden sagen mir oft, dass sie nicht unter ihrem echten Namen anrufen. Aber die Telefonnummern stimmen», so «Hotmarijke».
Quelle: 20min.ch

Wer nachträglich zahlt, wird gelöscht. Spätestens da dürfte auch in Belgien die Grenze des strafrechtlich Relevanten im Sinne von Nötigung oder Erpressung erreicht sein.
 

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