28 September 2010

Es strömt wieder

Gestern musste ich aus dem Landgericht Gera (Schleuserverfahren) berichten, dass offenbar ein oberwichtiger Wachtmeister meinte, dafür sorgen zu müssen, dass eine Steckdose, die einige Verteidiger für das Betreiben ihrer Laptops benötigten, "verschlossen" wird.

Meine Bitte an den Vorsitzenden, für Abhilfe zu sorgen, wurde bestens bedient. Heute haben wir extra für unsere Verteidigerreihe eine angeschlossene Dreifachsteckdose auf dem Tisch stehen!

Danke! Und an die Wachtmeister: Es geht doch, und demnächst Finger weg von Dingen, die Sie nichts angehen.

DEIN RECHT IST MEIN JOB
STRAFJURIST, bundesweite Strafverteidigung
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Kommentare:

Strafverteidiger hat gesagt…

Solche Probleme kenne ich. Ein ganz schlauer Vorsitzender fragte mal, ob ich die Genehmigung des Präsidenten hätte, Strom zu entziehen. Logische Folge: Antrag auf Unterbrechung, damit ich einen solchen Antrag schriftlich fixieren kann.

Aber: Mit dem iPad, auf dem auch ziemlich unkompliziert Sitzungsniederschriften gefertigt werden können, ist das alles kein Problem mehr. Akku hält über 7,0 Std. Alles schon ausprobiert. Kann das Ding wirklich nur empfehlen.

Grüße aus Leipzig
Stefan Costabel

Werner Siebers hat gesagt…

Stimmt, bestätige ich auch. Ich will nicht mehr ohne iPad sein, es hat wirklich nur Vorteile.

Aber wir haben noch einen Taschen-Hot-Spot fürs Internet, in den können sich bis zu 5 Teilnehmer per W-Lan einklinken, außerdem habe ich für fast 100.000 Seiten Akten noch das Netbook laufen, um die PDFs lesen zu können und damit nicht das iPad zu belasten.

Anonym hat gesagt…

Technische Frage: Wozu ein WLAN? Reicht ein einfacher UMTS-Stick am Rechner nicht aus?

Werner Siebers hat gesagt…

Natürlich "reicht" auch ein UMTS-Stick. Aber bei der Anschaffung meines iPad war ich nicht bereit, einen zweiten Vertrag abzuschließen, nur, um an die "Mini-Sim-Karte" zu kommen oder an einer normalen SIM-Karte herumzuschnippeln.

So habe ich für meine Daten-Sim eine Twin-Card bestellt und habe so mein kleines eigenes W-Lan mit dem Vorteil, dass ich mit iPad, Netbook, Smartphone und zur Not auch mit dem Pc oder iMac ins Internet komme.

Und bei mehreren Verteidigern sind die Kollegen erfreut, dass sie so auch während der Verhandlung online sein können.

Bis zu 5 Teilnehmer bedient das Ding. Ist schon genial.

 

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