24 Dezember 2008

Völlig abgedreht: Bahn holt Ausbildung per SMS nach

Dass die Bahn ihre Schaffner schlecht ausgebildet hat, zeigt sich in den letzten Wochen und Monaten mehr als deutlich. Dass man dieses Manko jetzt per SMS ausgleichen will, spricht eher für eine planlose Panikaktion.

Nach neuerlichen Zwischenfällen mit Kindern hat die Bahn ihre Zugbegleiter nochmals zu erhöhter Sensibilität aufgerufen. In einer SMS-Mitteilung an bundesweit mehrere tausend Beschäftigte wies der Konzern erneut auf die Richtlinien hin, wonach unter anderem Minderjährige prinzipiell nicht des Zuges verwiesen werden dürfen, wie ein Sprecher in Berlin mitteilte. Bereits im November und Dezember hatte die Bahn SMS und Aushänge verschickt und angekündigt, das Thema auch in Schulungen zu vertiefen.

Erst am Wochenende war ein Fall in Niedersachsen publik geworden, bei dem drei Kinder allein nach Bremen weiterfahren mussten, nachdem die Mutter zum Entwerten eines Tickets auf einen Bahnsteig geschickt worden und zu spät zurückgekommen war. Im Oktober und November hatten Schaffner drei Kinder aus Zügen verwiesen, weil diese ohne Fahrkarten unterwegs waren. Die Bahn entschuldigte sich in allen drei Fällen.
Quelle: derwesten

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1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Gegen das Kommunikationsmittel an sich wäre nichts einzuwenden, allerdings hätte die Bahn auch zuvor schon entsprechende Aus- und Weiterbildungs-SMS versenden müssen, wie z.B. dass es ein weitverbreiteter Irrtum sei, ZugbegleiterInnen müssten sich stets wie unfreundliche und selbstherrliche Schikaneure gebärden. Kinder nicht unbeaufsichtigt am Gleis abzusetzen, ist bereits Lernzielebene 2.
Frohe Weihnacht.

 

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