31 Mai 2012

Untervögelter Ingo


Eine Qualitätsprobe an deutscher Sprachkunst begegnete mir jetzt beim Studium einer Akte, in der fein dokumentiert wurde, wie zwei sich trennende Eheleute mit durchaus gehobenem Bildungsstand gegenseitig verbale Freuden bereitet haben.

Wohl begonnen hat es damit, dass die Ehefrau ihren Ehemann in einer Gaststätte bei einer zufälligen Begegnung lautstark als den "untervögelten Ingo" bezeichnet hat.

Dieser konterte dann schlagfertig mit "überlaufende Nassfotze" und weiteren Feinheiten, die dem eher aus dem türkischen Sprachraum bekannten Ausspruch "Ich ficke Deine Mutter" in nichts nachstehen.

Ich habe amüsiert weitergelesen und noch einige Kraftausdrücke gelernt, die es einem Verteidiger schwer machen könnten, von dem Vorwurf der Beleidigung wegzukommen.






DEIN RECHT IST MEIN JOB
STRAFJURIST, bundesweite Strafverteidigung

Kommentare:

kj hat gesagt…

Nach dem wortreichen Vorspiel geht es dann richtig zur Sache. Vielleicht hat einer die Situation verkannt.
Bei dem kreativen Wortwechsel läßt sich auch an ein Happening oder einem konkludenten wechselseitigen Einverständnis mit gegenseitigen Beleidigung denken.
Wieso wird eigentlich sowas nicht gleich eingestellt?

kj hat gesagt…

Nach dem wortreichen Vorspiel geht es dann richtig zur Sache. Vielleicht hat einer die Situation verkannt.
Bei dem kreativen Wortwechsel läßt sich auch an ein Happening oder einem konkludenten wechselseitigen Einverständnis mit gegenseitigen Beleidigung denken.
Wieso wird eigentlich sowas nicht gleich eingestellt?

Anonym hat gesagt…

Mhh ... und wer verklagt jetzt genau wen?

 

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