17 August 2009

Jurastudenten vom Landgericht Göttingen wegen Internet-Abzocke verurteilt

Ich war bis heute der festen Ansicht, dass die unbeschränkte Ehrlichkeit von Juristen bereits mit dem Beginn des Stdiums beginnt, quasi so, wie bei Kirchendienern die Asexualität schon in die Wiege gelegt ist.

Aber, hier wie da gibt es schwarze Schafe, die meinen Glauben nunmehr zutiefst erschüttert haben:

Für die systematische Abzocke von Internet-Nutzern hat das Landgericht Göttingen drei Jurastudenten zu Freiheitsstrafen verurteilt. Die beiden 26 Jahre alten Haupttäter erhielten am Montag wegen gewerbsmäßigen Betruges 18 und 15 Monate Haftstrafe auf Bewährung.

Ein 25-Jähriger wurde wegen Beihilfe zu 6 Monaten verurteilt. Sie hatten gestanden, ihre Opfer per E-Mail trickreich auf Internetseiten gelockt zu haben, auf denen sie dann unbemerkt kostenpflichtige Nutzerverträge abschlossen. Auf diese Weise ergaunerten die Studenten über 130 000 Euro. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist das Urteil bislang bundesweit beispiellos.

Quelle: HNA

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ist schon schwer, die Studiengebühren und Finanzierung für die Ralph-Lauren-Polos aufzubringen. Die sollen es aber so sehen: Mit der Vorstrafe brauchen sie sich gar nicht mehr für den öffentlichen Dienst (Ausnahme: Staatsanwaltschaft Schwerpunkt I-Crimes) zu bewerben und können weiterhin 'ne ruhige Kugel an der Uni schieben ...

Anonym hat gesagt…

Da fragt man sich, wieso war die StA so fix oder haben die sich nicht geschickt genug angestellt?
http://inside-megadownloads.blogspot.com/

 

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