07 August 2007

Rauchverbot und seine Perversitäten

Rauchende Ärzte, Pflegekräfte und Patienten werden im Klinikum Braunschweig künftig vor der Tür stehen: In der nächsten Woche werden auf dem Krankenhaus-Gelände für Raucher gläserne Unterstände errichtet. Kosten: 45 000 Euro.

Damit schreitet das Klinikum konsequent in Richtung rauchfreies Krankenhaus. Pflegedirektor Ulrich Heller ist überzeugt: Diese Entscheidung – in einer Betriebsvereinbarung bereits Anfang des Jahres manifestiert – werde von der Mehrheit aller Mitarbeiter getragen. "Schließlich behandeln wir die Folge-Erkrankungen."

Quelle: newsclick

45.000 € werden ausgegeben, um Ärzten, Pflegekräften und Patienten die Möglichkeit zu geben, wettergeschützt sich das einzuhandeln, was später als Folge-Krankheit behandelt werden muss. So schafft man sich natürlich die zukünftigen Kunden.

Im Hause verboten, vor dem Haus geschützt für 45.000 €, perverser gehts nicht.

1 Kommentar:

German attorney hat gesagt…

Ja, aber so werden ja auch Skipisten für viel Geld gebaut, nicht wahr? Und da erscheint es plötzlich nicht mehr so pervers. Ein Freund von mir ist letztes Jahr 30 Meter tief von der schwarzen Piste gestürtzt. Den mussten sie mit dem Hubschrauber wegholen und seitdem wird pausenlos an ihm herumoperiert. Ich wette, der hat schon mehr als 45.000 verbraucht...

 

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