05 Oktober 2006

Der heimliche Traum aller Autofahrer

Irgendwie hat doch fast jeder Autofahrer den heimlichen Wunsch gehabt, eine Politesse körperlich zu züchtigen. In Mettmann traute sich jetzt jemand. Ob er die Folgen überdacht hat, ist nicht überliefert.

Weil eine Politesse in Mettmann Bilder von seinem im Parkverbot stehenden Wagen machte, ist der Verkehrssünder handgreiflich geworden. Er knallte der verdutzten Frau einfach eine.

Die Politesse hatte den Parkverstoß während ihres Dienstes bildlich festgehalten, als der 47-Jährige auf sie zustürmte und ausrastete. "Du machst hier keine Fotos von mir", schrie er sie an und schlug ihr dann unvermittelt ins Gesicht.

Die Polizei griff ein und nahm den Mann mit zur Wache. Ihm droht jetzt mehrfacher Ärger.

1. stand er erwiesenermaßen im Parkverbot
2. schlug er eine Politesse
3. war er auch noch betrunken


Quelle: express.de

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Als Mann eine Frau zu schlagen galt mal als ungehörig.

Das gilt offenbar nicht mehr. Nicht mal bei Rechtsanwälten.

O tempora ...

Werner Siebers hat gesagt…

Träume kann man nicht verhindern, es dann nicht umzusetzen ist die Kunst. Außerdem gilt das natürlich auch für Politesser, das Geschlecht spielt keine Rolle. Also nix O tempora!

Anonym hat gesagt…

Klassische Vernebelungstaktik.

Es war nun einmal eine Frau, der hier von einem Mann ins Gesicht geschlagen wurde. Wegen ein paar lumpiger Euro.

Überschrift und Text ("traut sich") des Blogbeitrags verraten überdies eine nicht mal mehr klammheimlich zu nennende Genugtuung über das Geschehene.

Also leider doch: Verfall der Sitten. Auf der Straße und in der Anwaltschaft.

Anonym hat gesagt…

Tja, erschreckend der Glaube, dass sich wohl jeder Autofahrer so etwas schon einmal gewünscht habe...

 

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