06 Oktober 2006

Generalbundesanwältin ermittelt wegen Folterverdacht

Das US-Militär soll in Mannheim Terrorverdächtige festgehalten haben, die Generalbundesanwältin ermittelt. Der Verdacht beruht nur auf den Aussagen eines Hörensagen-Zeugen. Aber in Mannheim waren nach stern.de-Recherchen schon früher Kriegsgefangene einquartiert.

Es ist das größte Gefängnis der US-Armee in ganz Europa, und es steht in Mannheim-Sandhofen. Weit hinter den Toren der US-Kaserne "Coleman Barracks" ragt ein Maschendrahtzaun zweieinhalb Meter in die Höhe, gekrönt von Stacheldraht. Bis zu 236 Gefangene finden hier Platz.

Hinter diesen Zäunen soll sich im Sommer eine unglaublich klingende Geschichte abgespielt haben. Drei Arabisch sprechende Männer Anfang 30, angeblich Terroristen, seien von April bis Anfang September festgehalten worden. Nicht nur dies: Man habe sie auch mit Elektroschocks an ihren Genitalien traktiert. Dafür seien extra Spezialisten eingeflogen, die die lokalen Soldaten für CIA-Leute hielten.


Quelle: stern.de

Mit ernsthaften Sanktionen darf wohl niemand rechnen.

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