12 September 2007

Mr. Obercool vom LKA im Landgericht Halle

Der nicht nur mir schon hinlänglich bekannte LKA-Beamte, eine Mischung zwischen obercool und angewidert, zeigte im Landgericht Halle dann zum Abschluss des Verhandlungstages alles, was man braucht, um sich nachsagen zu lassen, höchst arrogant zu sein.

Der Mandant eines meiner Kollegen war aus Halle nach Hamburg verlegt worden, weil man auch ihn den angeblich mafiösen Strukturen innerhalb der JVA Halle I zuordnete. Der Kollege legitimierte sich für seinen Mandanten und teilte mit, dass ggf. über ihn eine Einlassung zu erwarten sei, nachdem er die Akte eingesehen habe.

Die Akte bekam er nicht, dafür wurde von Mr. Obercool veranlasst, dass der Mandant des Kollegen ohne sein Wissen per Einzeltransport nach Halle gebracht wurde, weil Mr. Obercool doch mal versuchen wollte, ohne anwaltliche Störung eine Vernehmung durchzuführen. Der Mandant verweigerte die Aussage und wurde wieder nach Hamburg gebracht.

Auf diese Vorgehensweise heute angesprochen, teilte Mr. Obercool mit, er könne nicht erkennen, dass diese Vorgehensweise gegen irgendwelche Vorschriften verstoßen habe, so nach dem Motto, versuchen kann ich es ja mal, Kosten interessieren eh nicht.

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