26 September 2008

Demonstrationsrandale als erlebnisorientierte Freizeitgestaltung

Eine recht griffige Formulierung für pubertiernde aber auch ältere angeblich "linke" Chaoten, die nicht weniger dumpf im Oberstübchen gestrickt sein dürften als die Personen, gegen die sie angeblich protestieren wollen.
Die Vorwürfe gegen die Polizei in Köln wiegen schwer: Bei der Demonstration gegen den sogenannten Anti-Islamisierungskongress der rechtspopulistischen Gruppierung Pro Köln soll die Polizei 70 Jugendliche und Kinder unverhältnismäßig lange in Käfigen festgehalten haben. Zusätzlich sind 330 Erwachsene in Gewahrsam genommen worden.

Der CDU-Abgeordnete Werner Lohn verwies auf die Gewalt, die von den Demonstranten ausgegangen war: "Für einen Polizisten ist es gleichgültig, ob er von einem 13-jährigen oder einem 21-jährigen Steinewerfer verletzt wurde", sagte Lohn. Zwölf Polizisten waren bei dem Einsatz unter anderem durch geworfene Knallkörper, Steine und Flaschen verletzt worden. Der FDP-Politiker Horst Engel kritisierte, Jugendliche aus der linksautonomen Szene würden Randale inzwischen als "erlebnisorientierte Freizeitgestaltung" ansehen.
Quelle: wdr

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Man sollte von einem Juristen eigentlich eine durchdachtere Kommentierung der Vorfälle erwarten.

Herr Siebers, sie scheinen sich die Meinung des Herrn Lohn zueigen zu machen, der eine Unverhältnimäßigkeit der Strafverfolgung gegen Kinder, deren große Zahl allein fraglich macht, ob sie wirklich alle die Taten begangen haben können, die ihnen vorgeworfen werden.

Bei allem Respekt, mich beschleicht das Gefühl, dass ihre politische Voreingenommenheit es verhindert, dass sie dieses Thema sachlich betrachten.

Anonym hat gesagt…

Am Ende des zweiten Absatzes denke man sich
"verteidigt, indem er argumentiert, das Gesetz gelte nicht für Verbrecher. Gerade Sie sollten es besser wissen.
Man sehe sich die Käfigkonstruktionen aus Heiligendamm an, es geht hier nicht darum, dass es etwas unbequem für die Festgenommenen wird, sondern um eine gezielte Entwürdigung.

Werner Siebers hat gesagt…

Mir gind es erkennbar nicht um den Kessel, den ich auch für unzulässig halte. Das heißt noch lange nicht, dass ich die angeblich "linke" Gewalt für vertretbar halte.

Gewalt ist Gewalt und niemals gerechtfertigt, ob sie von links, rechts, oben oder unten kommt!

 

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