16 Juni 2010

Wenn eine Lehrerin keine Rammler mag, ...


... dann müssen die Juristen auf die Matte.

Es geht nicht um das Rammeln auf der Matte, sondern mehr um den Rammler an der Tafel, der dazu beiträgt, dass eine Lehrerin eine Schülerin vor den Kadi zieht.

Obskur, unglaublich, Hirngespinnst?

Wohl nicht, vielmehr ein handfester Prozess vor einem Zivilgericht.

Als Marion V. aus dem Klassenzimmer rannte, hatte sie Tränen in den Augen. So sehr hatte sie getroffen, was sie gerade auf der Tafel entdeckt hatte. Was sie dort sah, mit Kreide auf Schiefer gemalt, war keine Beleidigung, keine Karikatur, auch kein blöder Spruch, wie ihn so mancher Lehrer über sich ergehen lassen muss. Es waren ein paar Häschen, von irgendeinem Schüler an die Tafel gemalt. Die Lehrerin stürzte also weinend aus dem Klassenraum – und dann verklagte sie eine 16-jährige Schülerin. Der skurrile Prozess ging vor dem Amtsgericht Vechta jetzt in die nächste Runde, mit der Anhörung zweier Zeugen.

Quelle: welt

Auch zur Hasophobie: die www.verteidiger.in

DEIN RECHT IST MEIN JOB
STRAFJURIST, bundesweite Strafverteidigung
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Kommentare:

Wolfgang hat gesagt…

http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,700858,00.html
"Der Anwalt der Lehrerin sagte, seine Mandantin könne inzwischen nirgendwo mehr unterrichten, sie sei gesellschaftlich isoliert."

Ein böser Plan der Illuminaten?

Anonym hat gesagt…

Seltsam. Sie will keine Hasenphobie haben, läuft aber weinend aus der Klasse und ist jetzt sogar arbeitsunfähig.

kj hat gesagt…

Es ist traurig das sich Richter mit einem verqueren Ehrbegriff herablassen, Minderjährigen das Recht verwehren, sich in Bild und Bild mit ihren Lehrern kritisch auseinanderzusetzen.
Genauso schlimm ist es, das es Anwälte gibt, die sich herablassen, die wirren Vorstellungen einer offensichtlich psychisch kranken Frau vor Gericht zu bringen.

 

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