27 Februar 2010

Kurze Übertragungswege

So sehr sich - jedenfalls manche - Gerichtgsreporter auch Mühe geben, und zu denen gehört bestimmt Bettina Thoenes von der Braunschweiger Zeitung, auch sie stellen manchmal das, was die Verteidiger ausführen, extrem verkürzt oder aus dem Zusammenhang gerissen dar.

Der Kollege Johannes wird heute in der Braunschweiger Zeitung sinngemaäß zitiert mit: "Die DNA-Spur an der Unterhose des Opfers könne etwa durch Händeschütteln übertragen worden sein". Dass er in diesem Zusammenhang gesagt hat, dass DNA beim Händeschütteln übertragen werden kann und dann später, wenn das Opfer z.B. bei einem Toilettengang seine eigene Unterhose anfasst, diese DNA weiterübertragen werden kann, versteht nur der, der sich ein wenig mit den Übertragungswegen auskennt, nicht aber der, der unvorbelastet den Zeitungsartikel liest.

DEIN RECHT IST MEIN JOB
STRAFJURIST, bundesweite Strafverteidigung

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1 Kommentar:

Rechtsanwalt Krause hat gesagt…

Zum Glück kennt sich der Kollege Johannes mit der Übertragung von Spermaspuren(?) bestens aus...

 

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