09 April 2010

Festkochend oder Brei

Bei Kerstin Rueber, Strafverteidigerin aus Koblenz, geht es hoch her. Nicht, dass bei ihr permanent die Puppen auf dem Tisch tanzen oder der Schampus in Strömen fleißt, nein, in ihrem Blog hat sie es gewagt, etwas über die Frage der Angemessenheit der Vergütung von Strafverteidigern zu schreiben.

Spannend ist, dann zu verfolgen, was sich dort so alles an Kommentaren ansammelt, bei denen sich zeigt, dass es offenbar den einen oder anderen Mitbürger gibt, der gar nicht bereit ist, sich Gedanken darüber zu machen, was eigentlich hinter der Tätigkeit eines Anwaltes steckt, dass Büros, Personal, Geräte, Strom, Verbrauchsmaterial und was weiß ich sonst noch, hin und wieder noch ein wenig Steuern, bezahlt werden müssen; da wird nur gemeckert, dass viele Anwälte viel zu teuer sind und auch noch dazu stehen, dass das, was sie für ihre Dienstleistung verlangen, angemessen ist.

Dabei soll niemand daran gehindert werden, auf Dumpingangebote von Rechtsanwälten einzugehen, die möglicherweise deshalb so billig sind, weil sie von dem, was sie tun, keine Ahnung haben.

Aus der angeblich festkochenden Kartoffel wird dann manchmal schneller Brei, als man sich vorgestellt hat.

Und liebe K. natürlich siehst Du weder aus wie die festkochende Erika noch wie die breiige Pfanni, Du bist doch die Schönste im ganzen Land ;-)!



DEIN RECHT IST MEIN JOB
STRAFJURIST, bundesweite Strafverteidigung



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Kommentare:

K. Rueber hat gesagt…

Du sollst mir doch nicht immer so schmeicheln, Wernerchen.

Kand.in.Sky hat gesagt…

So viel Engagement und Hitzgefechte wegen unterschiedlicher Auffassungen und Meinungen...

Ich würde mir wünschen des ofteren von RA zu hören, auch wenn es nicht direkt um ihre Interessen geht.

Schliesslich hat man die Justiz längst als Korrektiv des Gesetzgebers etabliert.


#k.

Kerstin Rueber-Unkelbach LL.M. hat gesagt…

@K.Rueber: Ja, so isser, mein lieber Kollege. Ein Kantholz fürwahr, aber ein sehr charmantes.

Unknown hat gesagt…

jetzt frage ich mich noch, ob denn ein teurer anwalt tatsächlich auch mehr fachwissen hat. ich erlaube mir das nachhaltig anzuzweifeln.

alles richtet sich bei anwälten nach gebührentabelle und nichts nach können!

 

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