30 November 2008

50-Jähriger stirbt im Kugelhagel der Polizei

Wunder können von Polizeibeamten sicher nicht erwartet werden, aber mit einer einzelnen abgedrehten Person fertig zu werden, ohne sie erschießen zu müssen, dürfte eigentlich im Bereich des Möglichen anzusiedeln sein.
Ein 50-jähriger Mann ist im bayrischen Weißenhorn bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte er zuvor das Feuer auf die Beamten einer Spezialeinheit eröffnet, die sein Haus stürmen wollten. Die Polizei sei wegen familiärer Probleme von der Ehefrau zum dem Haus des getrenntlebenden Mannes gerufen worden. Als die Beamten mit ihm sprechen wollten, habe der 50-Jährige sie mit einer Waffe bedroht und angekündigt, sich selbst oder andere zu töten.
Quelle: dpa

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Kommentare:

Pascal hat gesagt…

"...habe der 50-Jährige sie mit einer Waffe bedroht und angekündigt, sich selbst (...) zu töten."

Da frage ich mich immer, was das Ganze soll...

Anonym hat gesagt…

Ich bewundere hier teilweise die amerikanische Exekutive. Da gibt es klare Regeln, deren Nichtbefolgung ohne Diskussion mit spürbarer Härte geahndet wird. Dadurch verschaffen sie sich den Respekt, der unserer Polizei mittlerweile höchstens noch von Senioren entgegengebracht wird.
Bei einer amerikanischen Verkehrskontrolle gibt es kein Rumlamentieren oder die von nicht Deutschstämmigen gerne angewandte Taktik des "Frag 6 mal Warum und verstehe die Erklärung aber 6 mal absichtlich nicht". Da gilt Hände aufs Lenkrad und bloss keine dummen Sprüche absetzen, sonst hört man als nächstes die Handschellen klicken. Ich finde das gut!
Diese klare Regeln gelten auch bei Schusswaffen. Täterschutz steht hier nicht im Vodergrund. Wer einen Cop mit einer Waffe bedroht, hat eine 99% Chance dass der Konflikt final und zu seinen Ungusten beendet wird. Auch eine Androhung vom Schusswaffeneinsatz führt zu einer drastischen Verschlechterung der Überlebenschancen.

Anonym hat gesagt…

@anonym:

ich frage mich, warum sie so wenig respekt vor unserer polizei haben und ihre kritik gerade bei diesem posting äußern.

finden sie es richtig, dass der 50jährige aus der zeitungsmeldung erschossen wurde? wenn ja, warum möchten sie gerade bei dieser gelegenheit unsere deutsche polizei kritisieren? das verstehe ich nicht.

meinen sie, dass deutsche die polizei weniger belügen als, wie sie meinen, "nicht deutschstämmige"?

es gibt auch in deutschland recht klare regeln. übrigens auch für die polizei.

vielleicht verwechseln sie aber respekt auch mit blanker angst. da wäre es wieder gut, wenn wir die nicht haben müssten. gut für anzeigeverhalten, sicherheitsgefühl und über umwege sicher auch für die entlohnung der polizeibeamten.

.~.

Anonym hat gesagt…

Ich kritisieren nicht die Polizei, ich kritisiere den lächerlichen laschen Rahmen, in dem wir uns bewegen "dürfen".
> meinen sie, dass deutsche die ...
nein, wobei es dazu wohl keine stat. Erhebungen geben wird. Ich habe aber auch nicht von Lügen gesprochen sondern vom absichtlichen Dummstellen.
Ich fordere ein 6 monatiges Pflichpraktikum für Jura-Studenten im Streifendienst, da es an einer gewissen Praxis und Realitätsbezug zur "Strasse" überwiegend mangelt.
Ich stelle jedenfalls fest, dass Sie mein Posting komplett nicht verstanden haben.

 

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