30 Mai 2008

Aufklärungserfolg nach 27 Jahren

Einer der spektakulärsten ungelösten Fälle der bayerischen Justizgeschichte ist offenbar aufgeklärt - knapp 27 Jahre nach der Tat. Im schleswig-holsteinischen Kappeln wurde der mutmaßliche Entführer der in einer Kiste qualvoll erstickten zehnjährigen Ursula H. festgenommen. Gegen den 58-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen. Der Mann, der in der Nähe des Tatorts am Ammersee gelebt haben soll, bevor er aus Bayern wegzog, gehörte wegen Geldschulden schon früher einmal zum Kreis der Verdächtigen. Überführt wurde er jetzt offenbar mit einem Tonbandgerät, das in seiner Wohnung gefunden wurde. Darauf befindet sich eine Melodie, die der Entführer immer dann abspielte, wenn er bei den Eltern des Mädchens anrief, um neue Bedingungen zu stellen. Dies teilte der Leitende Oberstaatsanwalt Reinhard Nemetz am Freitag mit. "Wir gehen davon aus, dass er der maßgebliche Täter, der Erpresser ist."
Quelle: ndr

Akribische Mühe, die sich aus Sicht der Ermittler offenbar gelohnt hat.

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