11 Januar 2009

Angeblicher Drohbrief an Mannichl

Irgendwie stimmt in dieser Sache möglicherweise nichts bis gar nichts. Der mit seinem eigenen Küchenmesser, das zufällig vor seiner Haustür gelegen haben soll, nicht dramatisch verletzte Polizeibeamte will jetzt irgendwie wenig Sinn machende Drohbriefe bekommen haben. Es bleibt abzuwarten, ob an denen genauso auffällig wenig Spuren gefunden werden wie an dem eigenen Küchenmesser.

Hat eigentlich schon jemand Herrn Mannichl gefragt, womit der angebliche Attentäter seinen angeblichen Mordversuch durchgeführt hätte, wenn er nicht, wie ein Osterei, vor der Tür das Küchenmesser gefunden hätte?
Noch immer haben die Ermittler keine heiße Spur, die zum Mannichl-Attentäter führen könnte - aber der Passauer Polizeichef erhielt nun neue Drohungen. "Du wirst jetzt langsam sterben", heißt es laut einem Zeitungsbericht in einem anonymen Schreiben an den 52-Jährigen. Die anonyme Drohung, die jetzt bei Alois Mannichl landete, wird von der Polizei sehr ernst genommen: "Du Drecksau bist leider nicht gleich verreckt, aber du wirst jetzt langsam sterben", heißt es laut einem Bericht des Passauer Wochenblatts "Am Sonntag" demnach in einem Schreiben. Den ersten Brief habe Mannichl zwei Tage nach dem Messeranschlag erhalten.
Quelle: spiegel

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Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Genau, das Opfer soll jetzt die Straftat aufklären/erklären und mögliche bessere Tattheorien sich überlegen.

Aber nach Ihrem Beitrag muss man ja Mannichl die Opfereigenschaft aberkennen, weil ja alles so verwirrend und unpassend ist. Folgt man dem weiter, muss man wohl davon ausgehen, dass ein Selbstmordversuch war.

Anonym hat gesagt…

Abgesehen von allen Fragen, entfiele ja sogar ein Mordmerkmal, wenn der Täter ein zufällig(?) vorgefundenes Werkzeug benutzt hätte?

Anonym hat gesagt…

Ja, is klar. Hat er sich die harmlose Verletzung wahrscheinlich selbst zugefügt. Glauben Sie was Sie hier schreiben?!?

Thomas R. hat gesagt…

Herr Siebers,
bei allem Respekt.

Ich schätze Ihr Blog, obwohl manche ja behaupten, die Themen würden sich in letzter Zeit häufiger dem Boulevard nähern. Ich habe das immer als erfrischend empfunden.

Dennoch muss ich es hier zum dritten Mal sagen: bei diesem Thema verrennen Sie sich. Treten Sie einen Schritt zurück, betrachten Sie noch einmal alles, was Sie zu diesem Thema geschrieben haben und dann DENKEN SIE NACH, MANN !

Wie ich hier sehe, bin ich offenbar nicht der einzige, der Anstoß nimmt an offensichtlichem Blödsinn. Sie sollten überlegen, ob Sie für Ihr nicht faktengedecktes Bauchgefühl wirklich Ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzen möchten.

Anonym hat gesagt…

Für eine Selbstverletzung spricht auch, dass zunächst verbreitet wurde die Einstichstelle befinde sich 2,5 cm unterhalb des Herzens. Laut ärtzlichem Befund ist die Stelle vielmehr 2 cm unterhalb des Brustkorbs zu finden und der Stich sei "ohne Wucht" ausgeführt worden.

Weil nicht sein kann was nicht sein darf?!

Hochhäuser stürzen auch nicht durch Flugzeuge ein.

 

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