Obwohl es sich um den Bericht über ein öffentliches Gerichtsverfahren handelt, hat das Hamburger Landgericht - wer auch sonst! - die Auslieferung des Buches von Gisela Friedrichsen über den Fall "Pascal" verboten. Das Verfahren wird weitergeführt.
Quelle: yahoo
Das Buch der «Spiegel»-Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen zum Saarbrücker Fall Pascal darf nicht mehr ausgeliefert werden. Das Hamburger Landgericht hat der Deutschen Verlags-Anstalt (DVA) mit einer einstweiligen Verfügung die Verbreitung von Passagen verboten, in denen es um die Aussagen des Jungen geht, der die inzwischen vom Vorwurf des Mordes und Kindesmissbrauchs freigesprochenen Angeklagten belastet hatte, wie ein DVA-Sprecher am Mittwoch sagte und damit einen Vorabbericht der «Saarbrücker Zeitung» bestätigte. Der Verlag will Widerspruch einlegen. Geklagt hatte die Pflegemutter des Jungen, weil sie dessen Persönlichkeitsrechte verletzt sieht.
Der Verlag betont, der Junge sei in dem Buch nicht zu erkennen, seine Persönlichkeitsrechte also nicht verletzt. Außerdem stammten die umstrittenen Passagen ausschließlich aus öffentlich im Saarbrücker Verfahren vorgetragenen Angaben des Jungen.
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2 Kommentare:
Zu spät! Ich hab's schon.
Jetzt brauche ich nur noch die Zeit, es zu lesen ...
Ich habs auch, ohne Schwärzung ;-)
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