10 Januar 2009

Strafanzeigen gegen Mannichl

Die Mannichl-Saga treibt Blüten, jetzt tauchen angeblich gefälschte Briefe auf, das LKA hüllt sich in Schweigen und der Polizeichef macht eine Figur, die mancher als keine gute ansehen könnte.
Im Fall des niedergestochenen Passauer Polizeichefs Alois Mannichl wächst der Druck auf die Ermittler, Fortschritte ihrer Arbeit zu präsentieren. Denn es häufen sich Hinweise und Spekulationen, der Polizeidirektor sei entgegen erster Vermutungen doch nicht Opfer eines Neonazi-Attentats geworden. Knapp vier Wochen nach den Messerstichen sind nun gefälschte Briefe aufgetaucht, in denen der Fall als Familiendrama dargestellt wird. Der Leitende Passauer Oberstaatsanwalt Helmut Walch betonte, die mit einem Polizeilogo versehenen Schreiben seien "schlichtweg gefälscht".

Durch Fragen und Spekulationen zu der Tat nimmt auch der Druck auf den 52 Jahre alten Polizeichef selbst zu. Nach Informationen unserer Zeitung sind bei der Staatsanwaltschaft mehrere Strafanzeigen gegen Alois Mannichl eingegangen. Darin heißt es, der Polizeichef sei verdächtig des "Vortäuschens einer Straftat". Da dies ein sogenanntes Offizialdelikt ist, muss die Staatsanwaltschaft solchen Anschuldigungen nachgehen.
Quelle: augsburger-allgemeine

1 Kommentar:

Thomas R. hat gesagt…

Ich wiederhole hier meinen Vorwurf, dass Ihre Argumentation auf dürren Beinen steht und Sie die immer gleichen Argumente zu einem verzerrten Puzzle zusammensetzen.

Der Bericht in der Augsburger Allgemeinen tut eines nicht: ernsthafte Zweifel aufkommen lassen.

Die dort als Merkwürdigkeiten bezeichneten Fakten sind geradezu albern: Es tauchen Briefe auf, auf den jemand ein Polizeilogo gedruckt hat und in denen die rechte Szene entlastet wird. Eine Verschwörung ? Wollen die Freimaurer den Täter in Mannichls Familie schützen ? Ist vielleicht der Polizei bekannt, dass der Täter ein Angehöriger Mannichls ist, und es sind so viele Beamte in diese Verschwörung gegen die Nazis involviert, dass man echte amtliche Schreiben unwidersprochen als Fälschungen bezeichnen kann ? Oder ist diese ganze Theorie vielleicht Humbug und es gefällt einigen Leuten bloß, was da in diesen ominösen Briefen steht ?

Und dann das unselige Gerede über das Messer. Was waren noch gleich die Merkwürdigkeiten ? Ah ja, das Lebkuchenmesser. Vom ersten Tag an war die Tatwaffe ein Lebkuchenmesser, das vor dem Haus lag. Wenn in der Berichterstattung von etwas anderem die Rede war, dann ist das lediglich ein Hinweis auf mangelnde Recherche. Oder behauptet jemand ernsthaft, Mannichl selbst habe eine andere Tatwaffe genannt oder abgestritten, Besitzer des Messers zu sein ?

Und die Geschichte über die Spuren, die Handschuhe hinterlassen sollen, ist es kaum wert, sie zu kommentieren. Handschuhe KÖNNEN Spuren hinterlassen. Jeder, der behauptet, Handschuhe würden AUTOMATISCH Spuren auf einem Messergriff hinterlassen, macht sich freiwillig zum Gespött.

Und ich wiederhole meinen Vorwurf, dass Ihre als "berechtigte Zweifel" getarnten Vorwürfe unanständig und Ihres Berufsstandes nicht angemessen sind.

 

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