08 Februar 2009

Staatsanwaltschaft lockt Zeugen mit Sonderangeboten

Manchmal spielt einem das Leben Flanken zu, die besser sind als ein Elfmeter.

In einem größeren Verfahren u.a. wegen Subventionsbetruges ist mir zufällig an einem einzigen Tag von drei unterschiedlichen Zeugen berichtet worden, dass die bei der Staatsanwaltschaft für die Sachbearbeitung zuständige Person jeweils angeboten hat, es bezüglich der Taten dieser Zeugen bei einem moderaten Strafbefehlsantrag zu belassen, wenn diese Zeugen (aber nur dann!) meinen Mandanten belasten, da sie nur an diesem wirklich interessiert sei und dessen Existenz vernichten wolle.

Es wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben, als nicht nur diese Zeugen in deren Vernehmungen vor Gericht intensiv über die näheren Umstände dieses Ansinnen der sachbearbeitenden Person der zuständigen Staatsanwaltschaft zu befragen.

Problematisch könnte das natürlich werden, wenn sich bei der Befragung herausstellen sollte, dass diese mit einem Angebot versehenen Bitten der sachbearbeitenden Person den Verdacht einer Straftat beinhalten könnten und die sachbearbeitende Person Sitzungsvertreter im Verfahren sein sollte, da sie dann in die missliche Situation kommen könnte, zu erwägen, ob sie ein Ermittlungsverfahren gegen sich selbst einleiten soll oder nicht.

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Kommentare:

Carsten R. Hoenig hat gesagt…

Die Vorlage für das Ablehnungsgesuch bzgl. des StA hast Du noch, oder?

Werner Siebers hat gesagt…

Bevor ich suche ..... Danke!

 

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