14 Mai 2010

Ermittlungen gegen Mixa eingestellt

Jedenfalls die Entlastungszeugen dürften wohl vernommen worden sein.
Die Ermittlungen gegen den ehemaligen Augsburger Bischof Walter Mixa wegen sexuellen Missbrauchs sind eingestellt worden. Das berichtet die "Augsburger Allgemeine" unter Berufung auf den leitenden Ingolstädter Oberstaatsanwalt Helmut Walter. Nach Vorermittlungen und der Vernehmung von Zeugen habe sich der Verdacht auf ein Verbrechen nicht bestätigt. Ein Ermittlungsverfahren werde daher nicht eingeleitet werden. Das Bistum Augsburg hatte die Staatsanwaltschaft Anfang Mai nach einem Hinweis selbst über den Missbrauchsverdacht gegen Mixa informiert.
Quelle: dts



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Kommentare:

kj hat gesagt…

Gegen jeden Nichtpfaffen wird bei geringsten Anlass ein Ermittlungsverfahren mit JS Aktenzeichen angelegt, mag der Verdacht noch so unsinnig sein.
Da wird üblicherweise nicht feinsinnig zwischen Ermittlungs- und Vorermittlungsverfahren unterschieden. Vor der Staatsanwaltschaft sind halt doch nicht alle Menschen gleich.

Claudia hat gesagt…

Ein perverser Schweinepriester, üppig unterstützt von gläubigen Steuerzahlern?

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,694847,00.html
"Der Bericht über die Gespräche mit den ehemaligen Heimkindern spart üble Einzelheiten nicht aus: "Herr Mixa zog ihm die Hose herunter und prügelte mit einem Stock auf den nackten Hintern. Nach fünf bis sechs Schlägen begann der Betroffene zu weinen. Danach brach der Stecken ab und Herr Mixa lockerte seinen Hosengürtel und schlug noch weitere fünf- bis sechsmal auf seinen Hintern." Der Mann, der 1982 als 15-Jähriger zu Mixa gerufen worden sei, sei später zum Alkoholiker geworden, so Knott.
Einem Mädchen habe der Ex-Bischof laut dem Bericht gesagt: "Ich möchte, dass du mich niemals vergisst. Dazu werde ich deine Zukunft ruinieren." Die von Knott als glaubhaft bezeichnete Frau benötige bis heute therapeutische Hilfe und sei nicht in der Lage, Beziehungen zu führen."

Claudia hat gesagt…

http://www.hna.de/nachrichten/deutschland/mixa-missbrauch-vorermittlungengegen-mixa-eingestellt-zr-762487.html
"Die dort beschäftigten Nonnen hätten Mixa oft mit den Worten “Hau nei, hau nei“ angestachelt."

Anonym hat gesagt…

Hexenjagd.

Ich war nicht dabei, ich kenne Herrn Mixa nicht, ich habe keine Ahnung, aber ganz viel davon.
Man sollte es der katholischen Kirche nicht gleich tun.
Irgendwie ist bei diesem Blog-Beitrag die Unschuldsvermutung in Vergessenheit geraten?
Ich bin kein Katholik, und will den Mann auch nicht verteidigen (wegen keine Ahnung, und so). Fiel mir nur gerade so auf.

A propos - was ist eigentlich aus dem Kachelmann geworden? Von dem höt man ja so gar nix mehr..

Medienberichte als Wahrheitsquelle zu betrachten - genau *so funktionieren Hexenjagden.
Nur so vom Funktionsprinzip mal angemerkt..

 

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