14 Dezember 2008

Schoko-Schniedel vor dem Aus?

Man kann sie essen, man kann sie lutschen oder einfach nur hinstellen, man kann sie aber wohl nicht verbieten.

Ganz spezielle Süßwaren bietet jetzt ein Stand auf dem Weihnachtsmarkt am Gustaf-Gründgens-Platz in Düsseldorf an. Dort gibt‘s nicht nur Engel aus Schokolade. Auch Bengel sind vertreten. Besser: primäre Merkmale eines Bengels. Für 4,90 Euro wird dort der sogenannte „Schoko-Schniedel“ angeboten. Ein Penis aus Schokolade. Von wegen Duplo und die „längste Praline der Welt“...

Damit nicht genug: Der Händler aus Nürnberg hat außerdem weibliche Brüste aus weißer Schokolade für 16,90 Euro und Schoko-Tafeln mit Kamasutra-Motiven im Angebot. Oh, du sündige...!

Jetzt hat auch die Stadt von den „Schoko-Schniedeln“ erfahren. Und die Sache sozusagen „in die Hand genommen“. Marco Lippert, Sprecher des Veranstalters, der Düsseldorf Marketing und Tourismus GmbH: „Wir haben den Händler sowohl mündlich als auch schriftlich angewiesen, die Sachen aus dem Sortiment zu nehmen. Wir finden, dass sie nicht auf unseren Weihnachts-Markt gehören.“ Lippert geht davon aus, dass der Händler den Willen des Veranstalters respektiert. Ist dabei aber auf den guten Willen des Geschäftsmanns angewiesen. Lippert: „Juristisch ist gegen den Verkauf nichts einzuwenden. Das haben wir prüfen lassen.“
Quelle: express

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Kommentare:

RA Neuber hat gesagt…

Der Anbieter dürfte sich nun wegen der erhöhten Nachfrage kaum noch retten können.

doppelfish hat gesagt…

Vielleicht steigt ja auch die Nachfrage nach strengeren Gesetzen.

 

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